FAQ Small Cap Champions

Wer steckt hinter den Small Cap Champions?


Mit Torsten Ewert steht Ihnen bei den Small Cap Champions ab sofort ein ausgewiesener Aktien- und Small-Cap-Experte als Chefredakteur zur Seite, der seit mehr als 15 Jahren hauptberuflich selbst erfolgreich mit Aktien handelt und seit 2009 renommierte Börsenbriefe zu Aktien und langfristiger Geldanlage veröffentlicht.




Was bieten mir die Small Cap Champions?


Bei den Small Caps Champions gibt es Aktien pur – keine Derivate oder sonstigen Schnickschnack. Sie brauchen keine Börsentermingeschäftsfähigkeit, kein Margin-Konto und müssen auch nicht zu einem Spezial-Broker wechseln, sondern können bei Ihrem bisherigen Anbieter bleiben, wenn Sie wollen.

Ich stelle Ihnen wöchentlich mindestens eine Aktie ausführlich vor. Sie erfahren dabei nicht nur alles Wissenswerte zum Unternehmen, sondern erhalten natürlich auch meine persönliche Einschätzung zu den weiteren Aussichten der Aktie. Sie sparen sich also sämtliche Analysearbeit und damit die sprichwörtliche Suche nach der Nadel im Heuhaufen.




Warum Small Caps?


Small Caps sind aus mehreren Gründen eine sehr attraktive Anlage für Privatanleger. Sie werden dazu im Laufe der Zeit noch mehr von mir erfahren. Hier nenne ich Ihnen nur die 3 wichtigsten Gründe für ein Investment in Small Caps:

  • Small Caps sind außerordentlich facettenreich.
    Wir finden dort unbestrittene, aber oft unbekannte Weltmarktführer, genauso wie die sprichwörtliche „Klitsche“, die kurz vor der Pleite steht. Alle Branchen und Geschäftsmodelle sind vertreten, und viele Unternehmen sind extrem auf einen geschäftlichen Kern fokussiert und daher ohne echte Konkurrenz.
  • Small Caps sind zahlreich.
    An allen Börsen stellen die Small Caps die Mehrheit: Im DAX sind z.B. 30 große Werte versammelt, im MDAX 60 mittlere, aber im SDAX, dem deutschen SmallCap-Index, sind es 70. Und darunter fängt die Welt der Small Caps erst richtig an. Da ist für jeden etwas dabei.
  • Small Caps sind aussichtsreich.
    Unter den Small Caps sind naturgemäß viele junge, aufstrebende Unternehmen. Sie stoßen in neue Geschäftsfelder vor und wachsen daher stark. Eines Tages können sie also „groß“ werden. Und Sie können ab jetzt von Anfang an bei solchen Durchstartern dabei sein!
    Aber auch viele etablierte Unternehmen wachsen in ihren Nischen überproportional, vor allem wenn sie dort Marktführer sind.




Was genau sind Small Caps bzw. welche Aktien zählen Sie dazu?


Small Caps sind Aktien mit geringer Marktkapitalisierung. Dabei berechnet sich die Marktkapitalisierung als Produkt des aktuellen Kurses mit der Zahl der ausgegebenen Aktien. Da Small Caps auch in Kursregionen wie große Werte notieren können, ist der Hauptunterschied also die Anzahl der Aktien.

Feste Regeln für die Einteilung in Large (große), Mid (mittlere) und Small Caps gibt es nicht bzw. diese sind fließend. Grund: Mit langfristig steigenden Kursen steigt auch die Marktkapitalisierung aller Aktien. Dadurch verschieben sich die Grenzen zwischen den Segmenten tendenziell nach oben. Die Aktien im DAX, MDAX und SDAX z.B. werden daher auch nicht nach festen Werten bestimmt, sondern über ihre Rangfolge nach Marktkapitalisierung: Unter Berücksichtigung aller anderen Kriterien landen die 30 größten im DAX, die nächsten 60 im MDAX und die folgenden 70 im SDAX. Wie groß die Marktkapitalisierung in den einzelnen Segmenten tatsächlich ist, spielt also keine Rolle.

Trotzdem findet man häufig Faustregeln, z.B. dass Large Caps mindestens 10 Mrd. Euro/Dollar/… wert sein müssen, Mid Caps zwischen 1 Mrd. und 10 Mrd. Euro/Dollar/… liegen und Small Caps folglich darunter zu finden sind. Auch unterhalb der Small Caps gibt es noch „Leben“, z.B. Micro Caps (weniger als ca. 250 Mio. Euro/Dollar/…) oder Nano Caps (weniger als ca. 50 Mio. Euro/Dollar/…).

In den Small Cap Champions orientiere ich mich an den Indexeinteilungen. Also Mitglieder einschlägiger Indizes, wie SDAX, Euro STOXX Small Cap Index oder S&P Small Cap 600, sind für mich Small Caps, alle kleineren Werte ebenfalls. Die Grenze nach unten ziehe ich nicht nach Marktkapitalisierung, sondern nach Handelbarkeit, Börsensegment (das – sofern vorhanden – gewisse Qualitätsstandards für die Unternehmensberichterstattung vorschreibt) bzw. dem Informationsangebot des Unternehmens (das nicht wesentlich schlechter als das von vergleichbaren Small-Cap-Indexmitgliedern sein darf).




Wie häufig gibt es neue Ausgaben?


Sie erhalten von mir mindestens einmal wöchentlich eine neue Ausgabe der Small Cap Champions, und zwar jeden Mittwoch. Darin stelle ich Ihnen in der Regel auch eine neue Aktie ausführlich vor. Bei Bedarf versende ich aber auch Eilmeldungen, wenn sich außergewöhnliche Chancen oder Entwicklungen bei einzelnen Aktien oder an den Märkten ergeben.




Auf welcher Basis suchen Sie die vorgestellten Aktien aus?


Aktien, die ich für reif zum Einstieg halte, bewerte ich natürlich zuvor nach den üblichen fundamentalen und charttechnischen Kriterien. Es nützt ja nichts, wenn eine Aktie z.B. drastisch unterbewertet ist, aber der Kurs sich dennoch nicht nach oben bewegt. Und ein Kursanstieg ohne ausreichende fundamentale Basis kann schon morgen wieder vorbei sein.

Darüber hinaus achte ich sehr stark darauf, in welcher Branche oder auf welchem Gebiet ein Unternehmen tätig ist. Auch an den Börsen gibt es Moden, z.B. Elektromobilität, Plattformmodelle oder künstliche Intelligenz. Dann wollen Sie als Anleger wissen, was dahintersteckt, welche Unternehmen aussichtsreich sind und welche nicht. Auch letzte sollten Sie kennen – daher werde ich hin und wieder auch eine „Finger-weg-Aktie“ vorstellen.




Wie lange sind die Einstiegssignale gültig?


Diese Frage lässt sich pauschal nicht beantworten. Hier spielen zahlreiche Faktoren eine Rolle, die v.a. in der Person des Anlegers und dessen Vermögensstruktur liegen. Generell gilt: Möchte ein Anleger ein Musterdepot 1:1 nachzeichnen, sollten möglichst alle Positionen jeweils in etwa gleicher Höhe umgesetzt werden. Also z. B. pro Trade 5.000 Euro (bei 5 Positionen also 25.000 Euro gesamt). Ab welcher Positionsgröße ein Trade sinnvoll ist, hängt auch von der Gebührenstruktur des Brokers ab. Die Erfahrung zeigt, dass Positionen unter 1.000 Euro pro Trading-Signal besonders bei teuren Brokern nicht sinnvoll sind. Ob ein Anleger bei den Positionsgrößen variiert oder einzelne Positionen übergewichtet, bleibt der persönlichen Strategie eines jeden vorbehalten.




Sollte ich jede neu vorgestellte Aktie ins Depot aufnehmen?


Das ist eine Möglichkeit. Es kommt aber auch auf Ihre Risikoneigung und Ihr verfügbares Kapital an. Konservative Anleger können sich z.B. auf die „Trend-Aktien“ konzentrieren, Trader-Naturen bevorzugen vielleicht die „Trade-Aktien“. Sie sollten aber konsequent sein, sich für eine Variante entscheiden und dann möglichst dabeibleiben. Hin und Her macht bekanntlich die Taschen leer.




Empfehlen Sie einen bestimmten Broker für Small-Cap-Transaktionen?


Nein. Alle neuen und alten Online-Anbieter im deutschsprachigen Raum sind aus meiner Sicht für die Aktien geeignet, die ich in den Small Cap Champions vorstellen werde. Auch wenn Sie – wie bei manchen Low-Cost-Brokern üblich – außerbörslich handeln (müssen), sollte dies in der Regel kein Ausschlusskriterium sein. Wichtig ist aber, dass Sie die Möglichkeit haben, Limits zu setzen bzw. den Ausführungspreis vor Ordererteilung zu sehen.




Warum geben Sie keine Stop-Loss-Limits zur Risikoabsicherung an?


Stop-Loss-Limits sind ein schönes Instrument, wenn Sie in liquiden Märkten entweder viele oder hoch gehebelte Positionen automatisch absichern wollen und im Notfall sehr schnell reagieren müssen, z.B. als Day-Trader. Das alles trifft auf die Small Cap Champions nicht zu: Die Märkte sind eher illiquide, so dass die Ausführung von Stopps unter Umständen nicht gesichert ist. Da wir Aktien und keine Derivate handeln, ist unser Risiko nicht erhöht. Und die Ausgaben erscheinen im Wochentakt, während ich unsere Werte auf Basis der Tageskurse bewerte.

Small Caps gelten auch deshalb als risikoreicher, weil oft die Volatilität, also die Schwankungsbreite der Kurse höher ist als bei großen Aktien oder Indizes. Die Gründe dafür sind vielfältig, aber einer der Hauptgründe ist, dass unter Umständen einzelne größere Orders für überproportionale Ausschläge sorgen können, ohne dass sich an der Lage des Unternehmens etwas geändert hat. In solchen Fällen würden automatische Stoppkurse für einen übereilten, vorzeitigen Verkauf sorgen.

Wenn so etwas bei unseren Werten geschieht, werde ich die Ursachen ergründen und daraufhin entscheiden, wie ich mit der Aktie weiter verfahren werden. Sie erhalten dazu selbstverständlich eine Information von mir – entweder in der regulären Wochenausgabe oder über eine Eilmeldung.




Gehen Sie in den Small Cap Champions auch short?


Klassische Short-Positionen, also ungedeckte Leerverkäufe auf Aktien gibt es bei Small Cap Champions nicht. Da ich auch keine Derivate aufnehme, gibt es andere Short-Trades ebenfalls nicht. Wie eingangs erwähnt (siehe „Was bieten mir die Small Cap Champions?“), konzentriere ich mich in den Small Cap Champions auf Aktien, also auf Long-Positionen.




Wie oft werden die Aktienlisten aktualisiert?


Die Kurse werden fortlaufend automatisch aktualisiert. Einschätzungen, Limits und Kursziele überarbeite ich bei Bedarf bzw. zu jeder neuen Ausgabe. Neuaufnahmen erfolgen in der Regel ebenfalls unmittelbar mit Erscheinen der entsprechenden Ausgabe.




Wie viel Startkapital benötige ich?


Das lässt sich nicht pauschal sagen. Das ist eine sehr individuelle Entscheidung. Ein wichtiger Punkt sind z.B. die Gebühren Ihres Brokers. Hier werden Sie die einzelnen Positionsgrößen so groß wählen, dass die eventuellen Mindestgebühren prozentual nicht zu hoch werden. Die so ermittelte Mindestpositionsgröße multipliziert mit einer typischen Positionsanzahl in einem Aktiendepot (z.B. 10 bis 15 Stück) ergibt dann das Kapital für die Small Cap Champions. Eine andere Möglichkeit ist, einen bestimmten Anteil Ihres Gesamtdepots für Small Caps zu reservieren und so das Startkapital zu bestimmen.




Wie hoch sollte der Anteil von Small Caps im Depot sein?


Auch das ist eine Frage Ihrer Risikoeinstellung. Small Caps gelten zwar als risikoreicher als große Werte (z.B. aus DAX oder Dow), aber Sie haben – anders als z.B. bei DAX-Konzernen – ganz andere Möglichkeiten, „Ihre“ Unternehmen kennenzulernen. Und wenn Sie wissen, was läuft, senken Sie auch Ihr Risiko bzw. können angemessen reagieren. Daher gibt es Anleger, die zu 100 % in Small Caps investiert sind. Starinvestor Warren Buffett gehörte in seiner Anfangszeit dazu. Die meisten Anleger werden allerdings auch andere Vermögensklassen im Depot halten. Das empfehle ich aus Gründen der Risikostreuung ebenfalls. Konkrete Zahlen kann ich Ihnen nicht nennen. Probieren Sie einfach aus, womit Sie sich wohlfühlen.




Gibt es eine Testphase?


Ja, Sie haben eine 30-tägige Testphase, in der Sie nicht nur alle laufenden Ausgaben erhalten, sondern auch alle bisher erschienenen Ausgaben in Ihrem Onlinebereich einsehen können, genauso alle meine Aktienlisten. Darüber hinaus können Sie sich auch während Ihrer Testphase mit allen Fragen direkt an mich wenden.




Ich habe das XY-Wertpapier in meinem Depot und möchte dazu von Ihnen wissen…


Egal, ob Small Cap oder nicht – zu Anlagen, die ich nicht in den Small Cap Champions vorgestellt habe, werde ich keine Einschätzungen abgeben. Erstens ist es eine Zeitfrage: Wenn ich allen Lesern zu allen ihren Depotwerten Auskunft geben wollte, käme ich zu nichts anderem mehr – worunter auch die Qualität der Small Cap Champions leiden würde. Zweitens ist es ein Gebot der Fairness: Die meisten Leser wissen oder ahnen dies und stellen daher solche Fragen nicht. Wer es dennoch tut, käme gegenüber allen anderen in den Genuss eines persönlichen Vorteils, wenn ich antworten würde – obwohl die anderen genauso viel bezahlen. Drittens schließlich wäre meine Antwort im juristischen Sinn eine individuelle Depotberatung – und diese ist mir rechtlich untersagt.